Donnerstagskonzert № 5 mit Pianistin Elisabeth Brauß
Ludwig van Beethovens in den Jahren 1805/1806 entstandenes Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 beginnt ungewöhnlich: Nicht das Orchester eröffnet, sondern das Klavier selbst, mit einem schlichten Gedanken. Das Orchester antwortet in einer fernen Tonart, und es beginnt ein weit gespannter Dialog, in dem lyrische Innigkeit und kraftvolle Entschlossenheit einander begegnen: Beethoven zeigt sich hier von seiner poetischen Seite. Elisabeth Brauß, von der Fachpresse für die Reife und Raffinesse ihrer Interpretationen geschätzt, widmet sich diesem Werk mit musikalischer Neugier und feinem Gespür für Beethovens Klangrede. Unter der Leitung von Simon Gaudenz lässt die Jenaer Philharmonie zudem Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 8 op. 88 erklingen, ein zentrales Werk des Spielzeitschwerpunkts 2026.2027. Die 1889 entstandene Sinfonie in G-Dur ist von der Freude an der Natur und an böhmischer Volksmusik geprägt. Kantable Melodien, pastorale Bilder, tänzerischer Schwung und dramatische Zuspitzungen entfalten sich in einer Folge wechselnder Stimmungen. Dvořák verbindet hierin klassische Form mit einer unverwechselbaren, lebenszugewandten Tonsprache. /JN
Programm
Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Antonín Dvořák:
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Mitwirkende
Elisabeth Brauß, Klavier
Jenaer Philharmonie
Simon Gaudenz, Leitung
Preis Information: https://www.jenaer-philharmonie.de/ticketpreise.html
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