Film und Gespräch "Earth's Greatest Enemy"
Jena, Philosophenweg 3
Hörsaal der Psychiatrie
Bild der Erdkugel aus dem Weltraum aufgenommenBild der Erdkugel aus dem Weltraum aufgenommen
© Pixabay Creators

 im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade

Die kriegerischen Auseinandersetzungen, die inzwischen in einem globalen Ausmaß stattfinden, geben Anlass zu großer Sorge. Immer neue Kriegsschauplätze entstehen, und noch immer wird Krieg als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele betrachtet. Spätestens seit den verheerenden Erfahrungen des 20. Jahrhunderts wissen wir jedoch, dass Kriege und ihre Folgen heute im globalen Maßstab gedacht werden müssen.
Neben dem menschlichen Leid und den gewaltigen Zerstörungen gibt es einen weiteren Aspekt, der in der öffentlichen Wahrnehmung oft zu wenig Beachtung findet: die ökologischen Folgen von Krieg und Aufrüstung. Welche Schäden verursachen Bombardierungen, militärische Infrastruktur und Kriege auf den Meeren und in der Luft? Wie groß ist der ökologische Fußabdruck der Rüstungsindustrie? Welche Auswirkungen haben militärische Aktivitäten auf Klima, Ressourcen und Umwelt?
Der Film „Earth's Greatest Enemy" beschäftigt sich mit genau diesen Fragen und nimmt insbesondere die ökologischen Folgen militärischer Strukturen und kriegerischer Politik in den Blick. Er versteht sich dabei nicht nur als Dokumentation, sondern auch als Anstoß zu einer grundsätzlichen Diskussion über unsere politischen Prioritäten.

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