Wochenende der Barockmusik: England um 1600
John Dowland, die Melancholie und wie man sie in Musik setzt
Seminar mit Prof. Dr. Silke Leopold, Heidelberg
2026 jährt sich der Todestag von John Dowland zum 400. Mal. Für die englische Musik um 1600 war er ähnlich bedeutend wie Claudio Monteverdi für die italienische und, wenig später, Heinrich Schütz für die deutsche Musik. Dowland gab seiner Zeit einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound. Die Melancholie, eine Modekrankheit im England um 1600, übertrug er in die Klangwelt von Gesang und Instrumentalspiel.
Es lohnt sich, seine Lautenlieder und -fantasien im Zusammenhang mit den Ereignissen rund um Königin Elisabeth I. und ihren Nachfolger James I. zu betrachten, besonders mit den Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken. In Leben, Werk und Musikgeschichte dieser Zeit führt Prof. Dr. Silke Leopold ein. Sie ist Vorsitzende der Schütz-Akademie e.V. und emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Musikwissenschaft in Heidelberg.
Was einst als Lehrerfortbildung begann, ist heute eine Veranstaltung für alle, die sich für Musik begeistern und interessieren.
Termine: Samstag, 14. November, 9.30 bis 17 Uhr, und Sonntag, 15. November, 9.30 bis 13 Uhr
Abschluss ist das Konzert mit dem Ensemble amarcord am Sonntag, 15. November, um 17 Uhr in der Kirche St. Leonhard.
Anmeldung erforderlich!