“Im Osten alles anders?” Matthias Platzeck im Gespräch mit Heike Taubert
Matthias PlatzeckMatthias Platzeck
© Matthias Platzeck

Als lebenserfahrener Ostdeutscher macht sich Ministerpräsident a.D. Matthias Platzeck die Antwort nicht leicht. Ja - manches ist anders, vielleicht schon immer; manch Wichtiges wurde aus den Augen verloren; manch Erhaltenswertes kam abhanden und wird schmerzlich vermisst. Als Diplomingenieur wollte er den Dingen schon immer auf den Grund gehen. Die Analyse der Situation steht am Anfang, Perspektiven aufzuzeigen ist der nächste Schritt. Aber vor allem ist Mattias Platzeck wichtig, Lösungsversuche gemeinsam zu diskutieren und selbst mit anzupacken.
In einer Regierungserklärung als Ministerpräsident des Landes Brandenburg sagte er 2004: „Eine starke, aktive und intakte Bürgergesellschaft engagierter Menschen ist zugleich die beste und sicherste Versicherung gegen jede Form von Extremismus.“ Derzeit aber kommen, so sein Eindruck, extrem einfache Antworten, die keinerlei Lösung des Problems anbieten, extrem gut an.
Innerhalb der Reihe „Prominente im Gespräch“ konnte Initiator Harald Seidel 2011 den Sozialdemokraten und Ministerpräsidenten für die Vorstellung seines Buches „Zukunft braucht Herkunft“ gewinnen. Sein damaliges Resümee lautete: „Im 21. Jahrhundert werden uns Demokratie und Einheit nur gelingen, wenn wir gemeinsam den Bürgergeist des ostdeutschen Aufbruchs von 1989 neu entdecken“.
Wir laden sie ein darüber zu diskutieren, was seither nicht gut lief, welche neuen Herausforderungen dazu kamen , wo Gelungenes sichtbar ist und woran wir arbeiten müssen.
Eine Veranstaltung in Kooperation von "Prominente im Gespräch" (Wolfgang Seifert und Heike Taubert) und Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen.
Wir freuen uns auf Sie!